Intensiv genutzter Rasen?

wir schaffen das...

         Wichtig zu wissen          

Rasenschnitt

  • Schnitthöhe nie unter 4cm im Sportbereich b.z.w. 5cm im Privatbereich.

      Schneide nie mehr als 1/3 der Wuchshöhe. Z.B. bei 9cm Höhe auf 6cm                     maximal. Tiefere Schnitte kosten dem Rasen Lebenkraft.

  • Immer mit gut geschliffenen Messer mähen für exakten Schnitt. Der schonendste Rasenschnitt funktioniert mit einem Spindelmäher.

  • Den Rasen so oft als möglich schneiden auf die richtige Schnitthöhe. Dies fördert das Breitenwachstum.

Vertikutieren + Striegeln

  • Dabei wird mit vertikalen Messern ca. 5mm in den Oberboden geschnitten. Das dient dazu um abgestorbenes organisches Material (Filz) herauszuarbeiten.

  • Filz im Rasen speichert Gießwasser an der Oberfläche und läßt das Wasser verdunsten bevor es von den Wurzeln aufgenommen werden kann. Das Gras verwurzelt sich an der Boden Oberfläche anstatt in die Tiefe. So verliert der Rasen resitenz gegen klimatische Veränderungen, schädliche Bakterien und Pilzbefall.

  • Gut gepflegte Rasenflächen werden 1 - 2 x pro Saison vertikutiert nach Bedarf.

  • Es gibt sehr viele verschiedene Vertikutier Geräte. Bei eng sitzenden Vertikutiermessern ist im Normalfall Vertikutieren in einem Durchgang nötig. Bei starker Filzbildung oder bei einfacheren Geräten sollte kreuz und quer gearbeitet werden.

  • Bei sehr stark verfilzten Rasenflächen kann es vorkommen das nur noch abtragen des Bodens und Neuaufbau hilft.

  • STRIEGELN ist die kleine alternative zum Vertikutieren. Dabei wird abgestorbenes Material von der

      Bodenoberfläche gekratzt.

Besämen

  • Für effiziente Ansaat ist eine Besämungsmaschine notwendig. Pro cm² sollten ca. 4 Samenkörnchen liegen. Der Samen sollte geschützt in eine tiefe von 5-10mm liegen.

  • Es gibt verschiedene Systeme. Entweder liegt der Samen in einer Rille oder in Löcher die sozusagen als Pflanztöpfchen dienen.

  • Alternativ kann als Rille für den Samen auch ein Vertikutierer aushelfen.

Aerifizieren - Schlitzaerifizieren

  • Aerifizieren dient zur Bodenverbesserung. Es werden mit Hohlspoons Löcher in den Boden gestanzt. Mindestens 100 Löcher pro m² in die tiefe von 3 - 15cm je nach Bedarf. Für die Nachsaat ca. 3-5cm tief. Für die Bodenverbesserung entsprechend tiefer wobei die Löcher anschließend mit Rasen Quarzsand verfüllt werden. Dadurch wird die Rasen Oberfläche belüftet und der wichtige Gas-Wasser Austausch kann wieder stattfinden.

  • Wichtig ist reinen Quarzsand mit der Körnung 0,6 - 2mm (max. 4mm) zu verwenden.

  • SCHLITZAERIFIZIEREN ist weniger für die Bodenverbesserung anzuwenden. Die Messer des Gerätes schneiden einen Halbkreis in den Boden. Dabei wird die Wurzel des Rasen positiv verletzt wodurch wieder neue Triebe entstehen können. Die Gärtner nennen das Pikieren. Es kommt damit auch wieder mehr wichtige Luft in den Boden wodurch der Gas-Wassertausch eine Zeit lang besser funktioniert.

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Tiefenlockern

  • Tiefenlockern ist definitiv die wichtigste Maßnahme auf intensiv genutzten Rasenflächen.  Es wird mit Hohlspoons ähnlich von Meißeln in den Boden gestochen. Mit einer mechanischen Bewegung die dem entsprechend eingestellt werden kann der Boden angehoben werden. So entstehen zahlreiche Hohlräume im Boden die in weiteren Maschinendurchgang mit Quarzsand verfüllt werden.

  • Diese Arbeit bewirkt ausgezeichnete Bodenbelüftung und beseitigt wirksam Bodenverdichtungen. Ein Spoon mit einer Länge von ca. 20cm hat eine Wirktiefe von ca.32cm.

Besanden - Topdressing

  • Quarzsand ist für alle Rasenflächen geeignet. Körnung 0,6-2mm ist wünschenswert (max. 0,6 - 4mm).  Das Sandkorn soll so rund als möglich sein um Verletzungen der Rasenbenutzer die stürzen zu vermeiden. Quarzsand ist wichtig weil der Sand keinen Lehmanteil haben soll und auch Frostfest sein soll damit die Körner nicht brechen. Die grobe Körnung sorgt dafür das der wichtige Gas - Wassertausch im Boden gut funktioniert.

  • Die erforderliche Sandmenge ergibt sich aus anzahl und tiefe der Löcher die durch aerifizieren oder tiefenlockern gemacht wurden.

Per 1.000m² soll ca. 10m³ Quarzsand verteilt werden. Wurde tiefengelockert können es gerne auch 15m³ Sand sein. Diese Menge ergibt eine ca. 1cm dicke Sandschicht am Oberboden. Nach dem verteilen und Einkehren ist nur noch eine dünne Schicht vorhanden da ja der Sand in den gestanzten Löcher verschwindet.  Intensiv genutzte Rasenflächen vertragen diese Maßnahme gerne jedes Jahr.

INFO: 10m³ Sand entsprechen ca. 16 tonnen.  Beachte besonders das der aufgetragene Sand bei starker Sonne gut und gerne bis zu 70°C erreicht. Also speziell wenn Samen angebaut wurde ordentlich Bewässern da der Samen nicht austrockenen darf. 

Drainschlitze

  • Finden Einsatz auf Plätzen wo Staunässe entsteht oder auch auf Plätzen wo die Drainage nicht gut funktioniert. Mit einigen wenigen Maschinen die eigens für diesen Zweck gebaut werden wird der Boden geschlitzt und in einem Arbeitsgang auch gleich mit feinem Drainagematerial befüllt.

 

  • Es gibt Rasenplätze wo das funktioniert hat. Da durfte aber kein großes Problem gewesen sein denn eine richtige Drainage ersetzt das keinen Falls. Diese Maßnahme ist außerdem sehr kostenintensiv im Vergleich zum Nutzen.

Torraum Rasen Dicksoden

  • Der Vorteil von dicken Rasensoden ist die sofortige Bespielbarkeit. Sofere es einen Nachteil gibt ist das nur der Preis. Die Vorarbeit ist genauso wie bei normalen Fertigrasen oder Samen Ansaat. Altes Material wegschneiden, fräsen, planieren, Torraum Höhe vermessen, etc.

  • Die Verlegung erfolgt je nach dem mit einem Rahmen oder einer Verlege Maschine.

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